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Harald Fuchs Psychotherapie
Einzeltherapie und Paartherapie oder Trennungsbegleitung

PSYCHOTHERAPIE

ich ersehne das lächeln schon so lange ich fühlen kann -
nun blicke ich in den spiegel und finde es

In der Begegnung und Arbeit mit Menschen wende ich mich mit diesen, ihren Wünschen und Zielen zu. Häufig sind meine Klienten unzufrieden mit ihrem derzeitigen Leben oder sie leiden darunter und suchen neue Wege und Möglichkeiten.

„Wie kann ich zu einem befriedigenden Leben kommen?” könnte eine anfängliche Frage lauten!

Sich mehr und mehr bewusst zu werden, wie Sie sich Ihren Wünschen nähern können und auch wie Sie diese bisher verhinderten, sind grundlegende Ziele in meiner therapeutischen Arbeit.

Oft geht es darum, mit sich selbst und mit anderen in einen wirklichen Kontakt zu treten. Dies geschieht in den unterschiedlichsten Lebensphasen – junge Erwachsene gehören ebenso zu meinen Klienten wie Menschen mittleren Alters und: Immer häufiger wollen gerade auch ‚ältere Menschen‘ zwischen etwa 60 und 80 Jahren ihren jetzigen Weg deutlich werden lassen!

Psychotherapie: Ziele und Wünsche

Ich begleite Sie dabei, Ihre Wünsche und Ziele aufzufinden, in einen Ausdruck zu bringen und sich deren Erfüllung bzw. Umsetzung mehr und mehr zu nähern: während der Gesprächstherapie, doch auch durch Ausprobieren, Experimentieren oder durch individuelle Übungen.

Dies geschieht im Schutzraum meiner Therapiepraxis, vor allem im besonderen Schutzraum des Kontaktes zwischen Ihnen als Klient und mir als Therapeut.

Damit Sie sich besser vorstellen können, worum es gehen kann, hier einige Beispiele, was meine Klienten und Klientinnen sich wünschten:

    • Zugang zu meinen Gefühlen bekommen
    • Meine Bedürfnisse ernst nehmen und Wege finden, sie zu erfüllen
    • Unterstützung bekommen, die Dinge, die mir wichtig sind, auch zu tun
    • Freude in meinem Leben spürbar werden lassen
    • Meine Stärken, Ressourcen, meine Einmaligkeit auffinden und sie schätzen lernen
    • Kontakt und Nähe zum Partner finden, zu den Kindern, meinen Freunden, meiner Herkunftsfamilie
    • Mich am Arbeitsplatz wohl fühlen
    • Stress, Überforderung genauer betrachten und meinen Umgang damit entwickeln lernen
    • Ein Gefühl von Zufriedenheit und Dankbarkeit spüren können
    • Zu Entscheidungen kommen und dazu stehen lernen
    • Bestandsaufnahme und Ausblick auf eine neue Lebensphase – etwa der Beginn des Arbeitslebens, Umstellungen in der Partnerschaft nach der Geburt eines Kindes, Einschnitte im Arbeitsleben oder die sinnvolle Gestaltung des Seins in Ruhestand oder Alter
    • Verarbeiten traumatisierender Erlebnisse, z.B. Verluste, wie Verlassen-worden-zu-sein und Tod
    • Verstehen von Ängsten und Abhängigkeiten und diese wandeln lernen
    • Eigenständigkeit vereinen lernen mit Nähe und Verbundensein
    • Selbstvertrauen und Vertrauen auf andere wagen
    • Mich meiner Spiritualität, meiner Intuition annähern und anvertrauen
    • Die Signale meines Körpers, meiner Träume und Gedanken verstehen lernen
    • Kennenlernen und Lernen von Möglichkeiten der Entspannung und Meditation
    • Schuldgefühle, Selbstabwertung, Selbstbestrafung wandeln und loslassen können
    • Selbstfürsorge: meinen eigenen Weg im Gewirr der Verpflichtungen finden und gehen

    Gestalttherapie

    Grundlage meiner Arbeit ist die Gestalttherapie*, in der ein ganzheitliches Verständnis des Menschen zentral ist, also die gleichwertige Einheit von Körper, allen Sinnen, Gefühlen, Geist und Verstand. Die Gestalttherapie stellt das Erleben des Menschen im Hier und Jetzt in den Mittelpunkt, betont ausdrücklich die Selbstverantwortung des Einzelnen und will unterstützen, dass der Klient der wird, der er eigentlich ist, sich also mit sich selbst im Einklang empfindet. Dies stets unter Berücksichtigung des individuellen sozialen Umfeldes, seiner Kontakte, seines Eingebettet- und Bezogenseins.

    Im Vordergrund steht also nicht ein Richtig- oder Falschsein, sondern das Interesse und die Neugierde auf das, auf den oder auf die, die ich bin, auf meine vielen verschiedenen Seiten – diese zu entdecken und wert zu schätzen. Grundsätzliche Qualitäten, wie Ihre Kontaktfähigkeit, Achtsamkeit und Bewusstheit, sowie Ihr Selbstmitgefühl, Ihre Selbstverantwortlichkeit können wir gemeinsam in einem kreativen Miteinander fokussieren und fördern. Der Zugang zur Sinnhaftigkeit Ihres eigenen Lebens und zur eigenen Spiritualität ist oft ein tiefes Bedürfnis, das sich im Laufe der Zusammenarbeit zeigt.

    Paartherapie

    In der Paartherapie suchen Paare einen neuen Weg, um sich wieder näher zu kommen und wollen aus unguten Strukturen herausfinden, die sich über die Jahre aufgebaut und verfestigt haben. Es geht in der Paartherapie nicht darum zu bewerten oder „Recht zu sprechen”, sondern Raum für die Anliegen der Partner zu schaffen, Raum sich auszudrücken, Raum um zuzuhören, Raum um verstehen zu lernen. Wichtig ist auch hier der Kontakt des einzelnen Partners zu sich selbst und zum anderen.

    Häufig hören sich die Partner nicht wirklich genau zu oder verschlüsseln ihre Mitteilungen an den anderen. Oft haben bestimmte Verhaltensweisen für die Partner sehr unterschiedliche Bedeutungen, die ihnen jedoch nicht bewusst sind. Teilweise glauben sie, dass der Umstand, zusammen sein, bleiben und sich lieben zu wollen, schon genügen würde, und sich ihre Probleme dann schon „wie von selbst” lösen würden. Dies ist nicht der Fall – sich bewusst zu öffnen, sich selbst und den Partner nicht bewertend näher zu betrachten, sich selbst und dem Partner zuzuhören, sich selbst und den Partner ernst zu nehmen, sind für ein gutes weiteres Miteinander unumgänglich. Oft bedeutet Paartherapie ein Innehalten der Einzelnen, eine Art Bestandsaufnahme der eigenen Befindlichkeit und ein neues Sich-Ausrichten für den weiteren Weg.

    Sollte das Paar feststellen, dass es keinen Weg zurück oder keinen neuen Weg zueinander finden kann und eine Trennung der bessere Weg ist, ist die psychotherapeutische Begleitung des Trennungsprozesses sinnvoll. Mit Achtung und Respekt diesen zu gestalten, trotz Schmerz und Enttäuschung würdevoll miteinander umzugehen, sich also nicht mit Vorwürfen und Schuldzuweisungen zu bekriegen, ist hier zentrales Thema. Zudem kann ein solcher Prozess zu Krisen beim Einzelnen führen, der eine therapeutische Bearbeitung seiner Neuorientierung und akuter Themen wie z.B. Ängsten erfordert. Gerade auch bei Paaren mit Kindern ist es wichtig, Wege zu finden, den Kindern die Trennung angemessen zu vermitteln und eine Form von ‚Mama und Papa bleiben euch dennoch erhalten‘ zu erarbeiten und hier ebenso ohne Schlechtreden oder versteckte Vorwürfe an den Partner auszukommen.

    Das Wie in der Therapie

    Die konkrete Art der Unterstützung entscheidet sich stets im unmittelbaren Kontakt, aus der jeweiligen Situation und Thematik.

    Gespräch, Experiment, Übungen, Hausaufgaben, Visualisierungen und das Einsetzen von Meditation und Klangtrance sind einige meiner Arbeitsweisen.

    Die Basis bilden der Kontakt zwischen dem Klienten und mir, indem ich als Gegenüber wichtiges „Werkzeug” bin, sowie ein Prozess der Intensivierung der Arbeit in wachsendem Vertrauen.

    *zur näheren Beschäftigung mit Gestalttherapie empfehle ich
    – aus der Gründerzeit: die Werke von Martin Buber, Fritz Perls, Lore Perls und Paul Goodman,
    – spätere wegweisende Werke z.B. von E. & M. Polster, Barry Stevens oder Arnold Beisser,
    – und zeitgemäße Autoren zur heutigen Gestalttherapie, wie Frank-M. Staemmler oder Gordon Wheeler.

    Was kann ich für Sie tun? Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf!